Sunday, October 26, 2008

Liebe.



"Deine Liebe macht mich zum glücklichsten und zum unglücklichsten zugleich in meinen Jahren jetzt bedürfte ich einiger Einförmigkeit Gleichheit des Lebens - kann diese bei unserem Verhältnisse bestehen? - sei ruhig, nur durch ruhiges Beschauen unseres Daseins können wir unseren Zweck zusammen zu leben erreichen - sei ruhig - liebe mich - heute - gestern - welche Sehnsucht mit Tränen nach Dir - Dir - mein Leben mein alles - leb wohl - oh liebe mich fort - verkenn nie das treuste Herz - ewig dein - ewig mein - ewig uns."

Ludwig van Beethoven (Juli 1812)

Monday, September 01, 2008

Next Episode


Umbruchstimmung macht sich breit und irgendwie ist sie da, die Unruhe. Das Bedürfnis etwas ändern zu wollen. Sei es eine Kleinigkeit oder gar etwas Großes. Man will voran kommen, sich vom Fleck weg bewegen. Erst nur ein paar Zentimeter, dann aber stets mehr. 
Und es wird defintiv Zeit dafür... Wenn nicht jetzt, wann dann? 
Selbst Oasis sang schon "Stop crying your Heart out", demnach ein tolles Konzept nachdem man sich richten kann. Kann oder gar muss. Wie lange will man denn seine eigenen Fehlentscheidungen hin und her wälzen, es ändert sich ja doch nichts daran. Klar, der Mensch neigt dazu, sicher, aber es nervt und treibt einen doch in den Wahnsinn. Und die gloreiche Erkenntnis gewinnt man ja doch nicht. Niemand erwartet von heute auf morgen eine jubelnde strahlende Person, aber der stille Beobachter sieht die kleinen Dinge und ist gespannt auf mehr. To be continued...

Friday, August 29, 2008

Only Thoughts...


Manchmal fällt es mir schwer Dinge auszusprechen die mir am Herzen liegen, wenn ich es doch tue, spiele ich sie herunter als seien sie mir nicht so wichtig. Jemandem zu sagen das er mir wichtig ist, schier unmöglich sonst würde ich mich zu sehr aus dem Fenster lehnen. Egal wie man es dreht und wendet. Tue ich es doch, spiele ich es auch herunter und mache meine ironischen Bemerkungen, man könnte ja tatsächlich merken das es mir ernst ist. Ist das erst einmal vollbracht, zweifel ich schon nach ein paar Sekunden alles an, was ich von mir gegeben habe. Auch wenn es genau das ist was ich denke. Musste ich das nun sagen? Unbedingt das Herz auf der Zunge tragen? Für den Moment war meine impulsive Handlung okay, ich bin über meinen Schatten gesprungen, schließlich hofft man ja das es gut ausgeht. Trotzdem stellte sich mir die Frage, was hab ich davon und vor allem was möchte ich damit erreichen? Was will ich überhaupt?
Ich sehe Dinge in der Person, die sie nicht ist. Ich hoffe auf etwas, was mir diese Person nicht geben kann, nicht mal im Ansatz. Ich habe Erwartungen, die nicht erfüllt werden. Ich mache eine Person zu jemanden, der sie nicht sein kann. Ich hoffe auf einen gute Freundschaft, die es nie geben wird. Und immer hoffe ich auf etwas, worauf weiß ich selbst nicht mal mehr. Manche Dinge sind einfach so, ohne das man danach fragen muss. Man weiß es und man zweifelt nicht im geringsten daran. Ich mache mir Gedanken um etwas, was es nicht gibt. Ich habe mich zu weit aus dem Fenster gelehnt und mir zu viele Gedanken gemacht. Enttäuschend daran ist eigentlich, das man es die ganze Zeit wusste und hoffte man irrt sich...

Aktenzeichen XY ungelöst


Träume, Ziele, Ideale, Erwartungen jeder definiert sie anders. Gepaart mit Wunschvorstellungen und der halben Realität, verliert man dennoch nie die Hoffnung das es doch mehr dem Wunsch entspricht als der Realität. Bilder im Kopf machen sich breit und die Gedanken daran lassen das Herz springen. Erwartungen sind voller Freude und Spannung, oder voller Enttäuschungen. Im besten Fall verdrängt man einfach den nahenden Realitätsverlust und hofft inständig weiter. An sich selbst stellt man die höchsten Erwartungen, doch wie hoch darf die Messlatte eigentlich liegen wenn es um das eigene Umfeld geht?
Kann ich von meinen Freunden oder von meiner Familie das gleiche Verständnis für gewisse Dinge erwarten? Kann ich darauf bauen, das meine Ziele und Träume verstanden werden? Kann ich hoffen, das man mein Wesen wirklich so akzeptiert wie ich bin? Versteht es wirklich jemand wenn ich weine, weil mir danach ist ohne es erklären zu wollen? Freude erleben auch ohne offensichtliche Gründe? Immerzu wollen wir Antworten auf Dinge die wir selbst nicht mal im Ansatz beantworten können und wenn es das nicht ist, verlangen wir Verständnis für Dinge die wir selbst nicht ganz verstehen...

Monday, August 18, 2008

Little bit


Ein bisschen von dem, ein bisschen davon und zum Schluss noch eine Prise von dem anderen hinzu und voilà, fertig ist die perfekte Mischung von irgendetwas. Hauptsache nicht zuviel von dem einen oder dem anderen. Ein bisschen Schüchternheit hier und da ist nicht verkehrt, aber hin und wieder ein klein wenig mehr Mut kann auch nicht schaden,denkt man sich. Tja, ein nicht wirklich ausgeglichenes Verhältnis ist leider eher die Norm, immer dann wenn es nicht sein muss überwiegt natürlich das was man am wenigsten gebrauchen kann. Wer kennt es nicht, man nimmt all seinen Mut zusammen um endlich über seinen Schatten zu springen und was kommt bei raus, richtig! Man verkommt zu einem kleinen Mäuschen das sich nichts, aber auch rein gar nichts mehr traut! Wo ist denn bitte das Selbstbewusstsein was man sonst immer an den Tag legt, die sonst so toughe Fassade bröckelt unentwegt und will gar nicht mehr aufhören. All die Worte die man sich zurechtgelegt hat und stundenlang mental einstudiert hat, sind wie weggeblasen, ja man könnte fast meinen, es gab sie nie. Hinterher straft man sich selbst mit Verachtung und sagt sich beim nächsten mal mach ich es ganz einfach ohne zu zögern!  Es gibt soviele der richtigen Momente und soviele falsche Momente für die eigentlich richtigen Worte. Hat man sich erst einmal ans Herz gefasst um sie auszusprechen, ist es doch vielleicht nicht das was man wirklich will. Auch wenn es nur ein bisschen kleine Dinge sind...

Sunday, August 10, 2008

Lets waste Time...


"Gut Ding will Weil haben",ein Sprichwort das jeder schonmal gehört hat. Nicht umsonst brauchen manche Dinge Zeit und eine nötige Reife um die Qualität zu erreichen die es benötigt um sich zu entfalten und nein ich rede nicht von einem Jahrgangswein, vielmehr über alles im Leben. Ganz besonders Zwischenmenschliche Dinge. 
Im Sport oder gar im Job ist es manchmal angebracht ein bestimmtes Tempo an den Tag zu legen um Erfolg zuhaben, Siege und Gewinne einzufahren und um einfach schnell ans Ziel zukommen. Das macht es aus. Wieviel Schnelligkeit ist gefragt wenn es um Beziehungen geht? Ist es sinnvoll so schnell wie möglich alles abzuwägen und schnell Entscheidungen zutreffen? Man nehme die Anfangsphase eines jeden menschlichen Zusammentreffens: Erste Begegnungen, erste Gespräche, erste Verabredungen und alles was dazu gehört oder auch nicht. Ist das Interesse groß genug, kann es nicht schnell genug gehen, am besten alles und zwar sofort. Bitte perfekt und fehlerfrei frei Haus. Doch in jeder halbwegs symphatischen Begegnung kommt man irgendwann an den Punkt "Lohnt es sich?". Ein schweres Unterfangen, wenn man bedenkt das man an seinem Gegenüber schon einige Macken gefunden hat und das relativ schnell sogar. Da steht man am Start und fragt sich ob man los laufen soll oder nicht.
Manch einer läuft los und dreht nach kurzer Zeit wieder um, die Macken sind einfach zu groß auf der Gesamtstrecke und man will auf der Zielgeraden nicht fallen und verlieren. 
Dann gibt es diejenigen die los laufen und keinen Gedanken daran verschwenden was passieren könnte oder nicht. Es passt einfach und es bleibt nichts anderes übrig als zu laufen. Das ist der richtige Moment und das Gefühl stimmt. Auch wenn manch eine Strecke lang und voller Macken ist, so ist es unter Umständen die beste Strecke die man je gelaufen ist. Genauso ist es unter all diesen Umständen lohnenswert, sich auf einen Menschen einzulassen und sich Zeit dafür zu nehmen. Klar,wird es schwierige Zeiten geben. Man wird zweifeln und wird Fehler an diesem Menschen finden. Wie auch an sich selbst und doch wird man immer wieder den Moment finden wo man genau weiß, das sich alles gelohnt hat. Goethe sagte eins: "Menschen sind wie Steine, man findet selten einen Außergewöhnlichen" und wenn man für sich diesen Menschen gefunden hat, ist es das kostbarste Gut was man besitzen kann. Auch wenn es Zeit braucht um das alles zu erkennen.

 

Sunday, June 22, 2008

...


...Glück wächst auf Bäumen...



...Glück schwebt über uns...




...Glück ist eine Scheibe...




...Glück ist schön...



Saturday, June 21, 2008

Unikat


Hin und wieder begegnen wir einem Exemplar dieser Sorte, was durchaus freudig und erfrischend sein kann. Hat man das Unikat erst einmal in sein Herz geschlossen, läßt es uns erstrahlen und füllt unser Herz mit Wärme. Mit all seinen liebenswerten und liebevollen Zügen läßt uns das Unikat, an sich und seinem Leben teilhaben. Ein wahrer Glücksgriff möchte man meinen, ein solches Unikat sein Eigen nennen zu können. Anfangs erscheint uns das Unikat wunderbar einzigartig, ständig entdeckt man neues an ihm und erquickt sich freudig daran. Je mehr Zeit man mit dem Unikat verbringt, desto mehr haben wir die Gelgenheit es unter die Lupe zu nehmen und stellen fest unser Unikat ist schon etwas eigen. Durchaus kann das sehr liebenswert sein, wenn es nicht in Extreme umschlägt. Ein wenig nerdy schadet nicht. Im Gegenteil, schließlich ist es ein Unikat.

Doch hat man erstmal das kleine Gefühl von Bestätigung erreicht und fühlt man sich mit seinem Unikat bestens bedient, wird das Unikat unter Umständen seltsam. Es guckt uns an, als seien wir nicht von dieser Welt. Manch ein Unikat möchte flüchten, und sich nach etwas neuem umschauen, da wo es das Unikat besser hat. Arrogant meinen die einen, unentschlossen die Anderen. Man hat irgendwo Verständnis für das Unikat, schließlich macht man es selbst nicht anders. Ein kleiner Teil von uns, beneidet das Unikat für dessen Entschlossenheit, jene die wir unter Umständen nicht haben weil wir an kostbares festhalten. Manchmal auch einseitig und unglücklich. Doch stets mit der Hoffnung im Herzen.

Sunday, June 15, 2008

I`m no Superman


Alles, was wir tun, tun wir um anderer Menschen willen. Weil wir sie lieben. Oder weil wir sie eben nicht lieben.

Wir wollten unbedingt einen Job. Aber kaum hatte man uns eingestellt, konnten wir es nicht fassen, dass Menschen tatsächlich den ganzen Tag lang sowas machten. Alles, was in unserer Vortsellung "die Welt" gewesen war, war in Wirklichkeit das Ergebnis von irgendjemandes Arbeit. Jede Linie auf dem Bürgersteig, jede Salzstange.

Die Knie gaben nach, man ging zu Boden. Man weinte in allen erdenklichen Sprachen, denn Tränen sind überall auf der Welt gleich.

Wir sind sonderbare Helden, wir verlieben uns hoffnungslos, mal gut , mal schlecht, wir leben in Luftschlössern und stoßen das Glück von uns, wenn es einmal anklopft. Aber wer tut das nicht? Und was wäre wenn wir es nicht täten?

Storytellin: Emergency



Als sie erwachte, lag sie in einem kahlen weißen Raum. Ihr Kopf hämmerte vor Schmerzen. Sie versuchte zu deuten, wo sie war und bewegte ihren Kopf langsam nach links. Vor Ihr lagen kahle Wände. Neben sich sah sie angeschlossene Maschinen, in ihrem Arm ein Schlauch. Ihr Kopf pochte. Sie übergab sich. Eine Schwester trat ein, und wischte ihre Kotze auf. Ein nasser kalter Lappen lag nun auf ihrer Stirn, und die Schwester sagte alles wird gut, sie brauche keine Angst haben. Angst, Angst wovor? Was war geschehen? Das letzte an das sie sich erinnern kann, war ein dumpfer Knall und dann ist in ihrem Kopf nur ein schwarzes Loch. Sie versuchte sich aufrecht hinzusetzen, was schier unmöglich war da die Schmerzen sie ans Bett fesselten. Ihr Kopf fuhr Achterbahn. Plötzlich schoß ihr Blut durch den Kopf, das Adrenalin pumpte in ihren Venen. Momentaufnahmen schossen herbei, Scherben, Schreie, Blut und Qualm zischten vor ihren Augen umher. Sie übergab sich erneut. Das Bett wurde rot unter ihr, sie würgte vor Schmerzen. Tränen rinnten ihre Wangen herab.
Ein Unfall, jetzt wurde es ihr bewusst. Das Auto, ihre Freundin. Ihre Freundin... Sie schrie, ihr Kopf dröhnte durch das Schreien. Eine Schwester kam ins Zimmer hineingelaufen, und versuchte sie zu beruhigen, ein Arzt kam herbei und verpasste ihr eine Spritze. Vorsorglich schnallten die Schwestern sie fest. Sie weinte, weinte bittere Tränen. Der Arzt sah die Schwestern an, und nickte. Eine der Schwestern beugte sich zu ihr und strich ihr über die Stirn, alles wird gut sagte sie wieder, alles wird gut. Ihr war schlecht, die Kotze stand ihr bis zum Hals. Die Spritze wirkte und ein Schleier lag auf ihren Augen, ihr wurde schummerig. Ihre verkrampften Muskeln lösten sich, entspannten sich und schließlich lies sie ihren Körper ruhen. Ihr Kopf hingegen war wach und wurde immer klarer. Das Auto. Das Blut. Die Schreie. Immer wieder vor ihrem inneren Auge. Sie weinte. Wie kam es soweit? Sie hatten doch nur einen Ausflug geplant. An den See. Es war ein sonniger Tag, was sollten sie sonst tun? Sie waren unschuldig. Eine der Schwestern kam ins Zimmer hinein, und setze sich an ihr Bett. Die Schwester nahm ihre Hand, und hielt sie sanft. Strich ihr über die Stirn, und begann zu reden. Man konnte nichts mehr für sie tun, sie war schon tot als sie eingeliefert wurde, es war ein Kampf um nichts. Man konnte nichts für sie tun. Sie schrie, und weinte. Leere, schlagartig wurde ihr bewusst das ihre Freundin nicht mehr da war. Ihre Schreie erstickten, sie konnte nicht mehr. Sie sackte zusammen. Die Schwester begann weiter zu reden. Es sei nicht leicht, aber sie würde es schaffen auch wenn es Monate, vielleicht sogar Jahre bedarf. Sie musste hart an sich arbeiten, um wieder laufen zu können. Sie weinte. Weinte, und weinte. Die Schwester ließ sie für einen Moment zurück im Zimmer. Sie setzte sich auf, und für einen Moment wurde ihr mehr als klar, das es nicht das Bein war, welches ihr fehlte, sondern alleine diejenige mit der sie das alles nur schaffen konnte. Ihr Herz....

Liebe.



Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Hangen
und Bangen
in schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt-
Glücklich allein,
ist die Seele, die liebt.



( J.W. von Goethe )

Wednesday, June 04, 2008

Storytellin` Part 3: "Just a moment"


Mal wieder einer meiner älteren literarischen Ergüsse! ;)

Der Laden war total überfüllt, die Luft miserabel. Die Musik war so laut,man hörte sein eigenes Wort kaum. Was vielleicht auch besser war. Langsam ging Sie Richtung Tanzfläche, schaute sich nach bekannten Gesichtern um. Die Musik wurde immer lauter. Überall lagen Scherben herum. Sie bleib stehen, und nickte mit Kopf zum Takt der Musik. Den Song kannte sie nicht. Dennoch war er gut. Ihr Blick wanderte über die tanzende Menge, es schien das wohl immer gleiche Bild zusein. Sie fing an mit zuwippen. Um sie herum wurde es voller. Alles tanzte. Sie schaute zu. Weder mit Interesse, noch amüsierte sie sich darüber. Sie guckte einfach nur. Das Bier in ihrer Hand schien immer wärmer zu werden. Schnell nahm sie einen Schluck. Es schmeckte nicht sonderlich gut, aber es war gut gegen die mittlerweile trockene Kehle. Die Luft wurde immer stickiger, Qualm und Gestank vermischte sich zu einem widerlichen Brei.
Sie fing an zu tanzen. In der Hoffnung das sich etwas wie Freude einstellte, die blieb jedoch aus. "Hast du Spaß?" fragte jemand sie, "Klar!" Sie zwang sich zu einem Lächeln. Ihr Blick war leer, egal wie sehr sie sich bemühte. Egal welch lachendes Gesicht sie machte, es schien unglaubwürdig. Sie ging zur Theke um sich ein weiteres Bier zu holen. Sie trank es direkt mit ein paar Schlücken aus. Die Menschen die an dem Abend da waren,schienen Spaß zu haben und sich zu amüsieren. Nur sie nicht. Es fiel nicht auf. Niemand fragte. Warum auch? Und was hätte sie antworten sollen?
Sie ging wieder tanzen. Versuchte Spaß zu haben. Ihre Freunde hatte sie den halben Abend nicht mehr gesehen, es störte sie nicht. Sie war gerne für sich diesen Abend. Sie hatte über nichts groß nachgedacht die letzten Stunden, welch Wohltat. Während sie vor sich hin tanzte, beobachtete sie die Leute neben sich. Sie schienen nicht nur Spaß zu haben, sie schienen auch noch relativ zufrieden. Sie nicht. Es waren Momentaufnahmen die ihr aus dem nichts heraus durch den Kopf schossen. Glückliche Momente, genau wie traurige, die unzählige Gedanken mitbrachten. Die Musik schien weit weg, sie wusste nicht ob sie noch tanzte, oder ob sie nur da stand. Es war genau der Moment, wo dieses Gefühl auf sie einbrach, das sie nicht definieren konnte. Es lähmte sie in jedem dieser Momente. Sie konnte weder weinen, sich freuen, noch lachen, noch sonst etwas. Das einzige was sie fühlte war diese unendliche Leere. Dichtgefolgt von tausenden Gedanken, die das reinste Chaos waren. Warum? Die Frage begleitete sie ständig, gerade in diesen Momenten. Sie schloss ihre Augen. Der Club war bis oben hin voll, die Musik durchgehend gut. Ein schöner Abend.

Monday, May 26, 2008

Storytellin` Part 2: "Through the pain"


Stille. Ein leises Seufzen, vielsagender als hunderte Worte. Der Blick wird schwer, die Augen müde. Sie sitzt am Tisch, und Ihre Augen haften an dem Weinglas, welches vor ihr steht. Durch das Kerzenlicht sieht sie ihre Fingerabdrücke daran. Mustert daraufhin ihre Hände, trocken und rauh sind sie, aber das ist üblich für sie. Wieso sollte es in diesem Moment anders sein als sonst? Warum gerade jetzt? Dafür spricht nichts. Im Gegenteil. Sie ist müde, und das Gefühl ist seit Monaten nicht weniger geworden. Es rutschte nur ab und an mal in den Hintergrund. Wie sie selbst auch. Es gab diesen Moment auf den sie sich so gefreut hatte, dem sie so entgegen gefiebert hatte. Soviel Hoffnung und Erwartung steckte in diesem Moment. So verdammt viel. Zuviel. Parallel dazu gab es dieses kleine Gefühl von Mißtrauen, sich selbst gegenüber. Was wenn es gar nicht alles so ist, wie es scheint? Wie kann sich etwas absolut richtig und gut, und gleichzeitig so belastend anfühlen? Doch der tolle Moment war da, er war greifbar. Also wurde nach ihm gegriffen. Eine wunderbare Tat. Ein tolles Gefühl, so trügerisch das nicht ein Hauch einer Ahnung aufkommen konnte. Warum sollte es täuschen? Man fühlt es doch. Ein Lächeln huscht über ihre Lippen. Für einen kurzen Moment fühlt es sich richtig an, so wie es gewesen ist. Ausgeblendet der Schmerz der währendessen allgegenwärtig war. Schöne Dinge und Gefühle müssen belohnt werden.
Der Wein wird langsam aber sicher warm. Die Kerze ist schon sehr herunter gebrannt. Wie lange die wohl schon brennt? Stunden, oder vielleicht Tage? Manches muss man vielleicht länger betrachten, um zu merken das man etwas wunderbares vor sich hat. Wurde sie gesehen? In ihrer ganzen Form, mit all ihren den Kanten und Ecken? Der strahlenden Fassade, die immer so unermüdlich scheint? Sie streckte stets eine Hand aus, sei es nur um helfen zu wollen. Doch sie stand vor verschlossener Tür. Immer wieder. Der Wein schmeckt fad, ein wenig zu trocken. Er zergeht auf der Zunge. Dennoch bleibt er, der bittere Nachgeschmack. Gepaart mit einem Haufen Zweifeln. An dem Gefühl was einmal währte, an den bitteren Tatsachen, die schönen Momente die vielleicht nie welche waren. Das Gefühl sich selbst etwas vorgemacht zuhaben, aus Angst das man falsch liegen könnte. Mit den Fingern zwirbelt sie ihre Haare, dreht sie immerzu um die Finger herum. Nach vorne schauen soll man, weitergehen. Man spricht von Hinweisschildern am Wegrand, die sollen helfen. Wenn man sie denn sehen kann. Kann man sie fühlen? Lassen sie sich erahnen? Der Wein muss kälter sein, sagt sie sich. Nicht lange zögern, sondern handeln. Das beste aus sich heraus holen, was wenn nur niemand das sehen möchte? Wenn man sich bemüht, sich so gibt wie man ist? Wahrheit tut weh, Wahrheit zerstört, Wahrheit prägt. Schmerzt im Herzen, zerstört Illusionen und Hoffnungen. Den wahren Kern zufinden ist komplex, und schier unmöglich. Will man es dennoch? Möchte man ihren finden? Die Kerze erlischt, sie ist niedergebrannt. Ein Seufzer. Doch diesmal hört man ihn nicht. Ein Herz das seufzt, dem fehlt etwas, sagt man.

Sunday, May 18, 2008

Get your freak on!


Normalsein ist langweilig, anders sein hingegen ist in. Jeder durchgeknallter desto besser, je komplizierter desto besser. Ein jeder möchte aus der Masse herausstechen, nicht die Norm sein und sich von dem 08/15 Rest abgrenzen. Individualität auf höchstem Maße ist das A und O heutzutage. Angefangen beim Musikgeschmack, über Styling bis hinzu Verhaltensmuster. Doch was ist wenn das aufeinmal alle tun, und das einzelne Individuum nicht mehr durch seine "Einzigkeit" hervorsticht? Was ist wenn es aufeinmal nicht ein Individuum gibt, sondern Hunderte mit den gleichen "einzigartigen" Merkmalen? Hm, naja man ist ja ANDERS! Und schließlich schimpft man über diesen ganzen Einheitsbrei.

Das eigene Verhalten wird durchleuchtet, und für jede Tat, jedes Mißverständnis, jedes Wort ob positiv oder negativ, gibt es die Begründung: "Ich bin halt so!" Je komplizierter das Wesen desto besser, und wer damit nicht zurecht kommt hat selbst Schuld! Warum soll man sich auch dem Rest anpassen? Wo kämen wir denn dahin? Ein jeder ist so mit sich selbst beschäftigt, das es wirklich schwer fällt sich auf andere Menschen einzulassen. Seien es schlechte Erfahrungen die man gemacht hat, die weh taten, die dazu bewegen sein Verhalten so rechtzufertigen. Es ist im Prinzip ein Grundsatz an dem man festhält, komme was wolle. Es ist die Entschuldigung für alles, quasi eine Rechtfertigung. Zum Teil sicherlich auch ok, aber man wird immer mehr zum Egoist und ist nur auf seine eigenes Wohl aus.

Anderssein ist das Statement schlechthin, und je mehr man sich selbst so darstellt, so unglaubwürdiger wird es. Wie glaubwürdig ist es denn wenn eine Schickimickitussi aufeinmal die totale Rockchick mimt und der Typ mit der Baggypants plötzlich nur in Edelclubs aufläuft, natürlich alles unter der Primisse "Ich bin anders"...

Letztlich ist man so bemüht anders zusein, das man im Grunde nicht wirklich mehr ein Individuum ist, sondern sich der Masse anpasst.

Doch weiß man letztlich eigentlich was es heißt anders zusein?

Friday, May 16, 2008

Music was my first Love


Musik ist die Kunst, Schall zu klanglichen Kunstwerken zusammenzufügen. Musik, eine Leidenschaft, ohne die man nicht leben kann. Musik verbindet, Musik ist Liebe, Emotion und soviel mehr. Es ist die Einzigartigkeit, die jeden noch so kleinen Moment unsagbar untermalen kann und das alleine nur durch einen Song! Musik macht Momente unvergesslich, mit einem bestimmten Song, einem bestimmten Album oder gar ein Konzert. Die schönsten Erinnerungen verbindet man meist mit Musik.

Musik streichelt die Seele, küsst das Herz. Lässt uns weinen, tröstet uns. Ein Tag ohne Musik ist undenkbar, das erste was man morgens kurz nach dem aufstehen wahrnimmt, ist Musik aus dem Radio. Auf dem Weg zur Uni, Schule oder gar Arbeit, ist der Ipod schon in den Ohren ohne das wir das Haus verlassen haben. Alles wird von unserem eigenen Soundtrack begleitet, jede Beziehung, jeder Lebensabschnitt wird durch Musik bereichert.

Die ersten Cd´s, die ersten Konzerte, unvergesslich und doch hört man sich immer wieder neu in die Musik hinein. Entdeckt neue Styles und Richtungen, ohne das man der Grundlinie untreu wird. Mit einem Song wird soviel ausgedrückt, ohne das man selbst ein Wort hinzufügen müsste. Kassetten wurden aufgenommen, zu wahren Mixtapes gemacht, man hat CD´s zusammengestellt. Seine eigenen Compilations, und immer waren es Songs dort drauf, mit denen man soviel erlebte!

Music was my first Love, and will be my last!

Sunday, March 16, 2008

Gebranntes Kind


Ja, man kann sagen jeder von uns ist ein gebranntes Kind. Der eine macht aus dieser Tatsache etwas positives, der andere vergräbt sich in sein Selbstmitleid und der dritte im Bunde sucht den goldenen Mittelweg beiderlei. Etwas was einmal gebrannt hat, trägt Spuren davon. Mal verdeckter, mal offensichtlicher. Auch ein Herz steht ab un an in Flammen.

Wie schön es doch ist, frisch verliebt, nur Unsinn im Kopf und man könnte die ganze Welt umarmen. Das geht auch eine Zeit lang gut, bis sich der kleine Fehlerteufel einschleicht, der dazu bewegt Fehler zusuchen, Dinge zu hinterfragen. Man lernt ja aus Vergangenem, und baut seinen Schutzmechanismus weiter aus. Wer will schon das gleiche Leiden erleben, wie einst bevor?

Die Menschen die diesen Mechanismus leider für sich entdeckt haben, haben es nich leicht. Auf der einen Seite steht das tolle unbeschwerte Gefühl, und auf der anderen Seite das böse Gefühl von Mißtrauen. Dann ist er da der lange herbei gesehnte Moment, alles ist perfekt, die Worte, die Gefühle, und tata, darf ich vorstellen der werte "Zweifel", immer da wenn man ihn am wenigsten braucht. Stets zu Diensten. Er schafft es das größte antrainierte Selbstwertgefühl zunichte zumachen, den letzten Funken Selbstvertrauen in sich und sein Handeln umzurollen, ja er ist einzigartig der werte Zweifel.

Was wäre eine Welt ohne ihn? Ich möchte ihn nicht missen den Zweifel, denn ohne ihn würden wir alles so hinnehmen, es wäre alles selbstverständlich und folglich würde der Reiz verloren gehen. Es würde langweilen. Doch wäre es auch ein leichteres, wenn er sich einfach mal in Luft auflöst. Es kann einen lähmen, wenn man alles zweifelt. Ja, auch wenn man nich verloren ist in seinen eigenen Gedanken, auch wenn man ganz normal ist ;)

Die Steine die man sich selbst nach und nach aus dem Weg räumt,befördert er mit einer Millisekunde wieder dorthin wo sie waren, nämlich genau dort wo man sich gerade befindet!

Tuesday, March 04, 2008

Glück!


Die wohl am häufigsten gestellte Frage im Leben: "Was ist Glück?"

Keine andere Frage wirft soviele Gedanken auf, und kaum eine Frage hat eine so ungeklärte Antwort. Da dieses Thema heute, meiner Bildungsstätte sei Dank, wieder in Gedächtnis gerufen wurde, lasse ich meinen Gedanken einfach mal freien Lauf:

Der Begriff Glück ist meines Erachtens nach, eine Frage der Definiton, die sich jeder Mensch selbst beantworten muss. Für manch einen ist es der langersehnte Traumjob, das tolle Auto, eine tolle Beziehung, Gesundheit, Familie, Freunde gar eine Weltreise. Vieles wird auch an Statussymbolen festgemacht und gemessen, vielleicht sollen diese das fehlende Glück an anderen Stellen komprimieren. Glück! Ein Begriff der zurecht definiert werden möchte.

Für mich ist Glück etwas, das sich aus vielen kleinen Dingen und Momenten zusammensetzt, und im Ganzen betrachtet, zu einem Gefühl der Zufriedenheit wird. Denn nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann am ehesten diese Frage wirklich beantworten.

An dieser Stelle muss ich zugeben, auch ich habe meine ganz persönliche Definition bisher nur oberflächlich gefunden.

Das Streben nach Glück geht weiter...


Fly me to the Moon



Das war die erste Sternenklare Nacht des Sommers, und Julia saß im Park. Es war stockdunkel, und eingetaucht war alles im klaren Mondlicht. Die Sterne strahlten. Es war wunderschön. Sternschnuppen wohin das Auge sah. Sterne sind faszinierten Julia seit je her. Sie legte sich auf die Wiese. Das Gras war feucht geworden. Julia guckte in die Sterne. Sie fühlte sich geborgen unter Ihnen. Was gibt es schöneres als eine so klare Nacht? fragte sie sich. Der Mond machte die Szenerie am Himmel perfekt. Es kam einem Bilderbuch gleich. Nichts in der Welt wäre perfekter gewesen für diesen Moment.
Julia drehte sich zur Seite und sah Marcel, der neben ihr lag. Sie betrachtete seine Gesichtszüge. Sie waren weich, dennoch bestimmend. Er sah so liebevoll aus, das es weh tat. Er war kein durchtrainierter Sportler. Dennoch fühlte sie sich in seinen Armen beschützt und geborgen. Er gab ihr Halt,auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick nicht den Anschein machte. Seine Art und Weise war bezaubernd, manchmal aber auch undurchsichtig. Oft hatten sich Julias Gedanken darum gedreht, vieles verstehen zu wollen und Antworten zu bekommen. Wobei das meiste auf der Hand lag. Geduldig war sie nicht, und manche Dinge brauchen Zeit. Heute versteht sie es. Julia legte sich wieder zurück auf den Rücken, und betrachtete das Sternenbild über sich. Welch Glanz! Wieviele es wohl sein mögen? Die Sternschnuppen schienen immer mehr zu werden, und das Licht des Mondes ließ den Park regelrecht erleuchten.
Es war nicht kalt, und es wehte immer noch ein wenig warme Luft. Dennoch fröstelte Julia. Nicht wegen der Temperatur, vielmehr fehlte ihr Nähe. Warum nahm er sie nicht in den Arm, wie auch sonst? Sie fühlte seine Wärme, hatten seinen Geruch in der Nase. Es war irgendwie alles vertraut, und doch nicht ganz da. Der Himmel funkelte harmonisch. Ist ein Sternenhimmel unendlich? Kann man Sterne einfangen? Sind es immer wieder die gleichen an Ort und Stelle? Oder wechseln sie sich ab? Julia strich Marcel sanft über seinen Arm, und nahm seine Hand in ihre. Sie hielt sie fest. Loslassen wollte sie nicht. Weder die Hand, noch den Moment. Es schien als bliebe die Zeit ein Stück stehen. Eingebettet in mitten der Tausenden von Sternen. Sie sah sein Gesicht, seine Augen. Ihr Herz schlug bis zum Hals. Er war so nah, und doch so weit weg. Julia vernahm eine riesige Sternschnuppe. Sie wünschte sich, es hätte genau diesen Moment für sich und ihn gegeben.

Wednesday, February 20, 2008

Klischee at it`s Best!


Bitte diesen Beitrag mit einem Augenzwinkern lesen ;)

Immer wieder bestätigen sich längst überholte Klischees, vorallem wenn es sich um die Institution Schule handelt: Angefangen von der Gruppenbildung, bis hin zu einzelnen Gestalten wie den Klassenclown, dem klugen Mädchen und etlichen mehr. Da ich wieder das Vergnügen habe mit dieser Institution vorlieb zunehmen, möchte ich hier wieder mal schön Schubladen-Denken verbreiten, welches sich leider auch teilweise bestätigt!

Man nehme einen adretten jungen Mann, der äußerlich nicht unbedingt abgeflacht erscheint, aber dennoch den Hang dazu hat seine Intelligenz, soweit vorhanden, mit Humor zu paaren. Gut,wenn dieser witzig wäre, hätte auch der Rest der Gemeinschaft etwas davon, allerdings ist es wohl eher das Gegenteil. Dennoch lacht man ja mit, und wünscht sich gleichzeitig das Hirn vom Himmel fällt. Am lautesten lachen die coolen Jungs, die alle natürlich ordentlich "Pumpen" gehen im Fitnessstudio, und das ganze dann noch begleitent mit Eiweißshakes unterstützen. JA an dieser Stelle muss nichts weiter hinzugefügt werden! Natürlich weiß die "Streberin" auch in Fitnessfragen alles, und ist sich um keine Antwort verlegen. Schön wenn andere Menschen in ihrer Artikulation unterbrochen werden, mit Äußerungen die noch nicht mal immer korrekt sind. Aber gut, Sie weiß es halt. Unser Brockhaus auf zwei Beinen. An der Stelle setzt auch mal das Verlangen nach Gewalt ein, und man soll Gewaltphantasien ja mental freien Lauf lassen....

Blickt man sich in diesem Haufen Leute einmal mehr um, entdeckt man auch etwas, ja wie sage ich es, schier sonderbares. Meist etwas abseits von den Gruppenbildungen, und etwas unbeholfen dabei anderen Gespräche aufzuzwängen. Darf ich vorstellen: Die ewig bleibende nervende Außenseiterin, die sich selbst ins Aus schießt mit ihrer Art und Weise, die einem Tränen in die Augen treibt. Verständnis hat man für diese Spezies anfangs schon etwas, und ich würde lügen wenn ich sagen würde nich sogar Mitleid. Nichtsdestotrotz ist es diese konstante nervige Art, die irgendwann mal jemanden dazu veranlasst, dieses Geschöpf zu erwürgen! Ihr ständiges Nachsprechen sämtlicher Beiträge anderer, lacht ohne zu wissen worüber, hat keine Ahnung von dem was sie redet, hält sich für neunmalklug und könnte ohne weiteres die Rolle des Elefantenmenschen übernehmen.

Ja, manch einer wird mich jetzt als böse und intolrant bezeichnen, aber leider ist das ein immer wiederkehrendes Phänomen, das sich in jeder Altersklasse und Schulform wiederfindet. Ich habe mir hier nur kleine Beispiele rausgesucht, aber trotzdem prägnante die jeder in seinem Umfeld sofort identifizieren würde! Auch wenn ich mich hin und wieder über eine der oben genannten Charaktere aufrege, ist es dennoch faszinierend dieses Spektakel zu beobachten, und zu verinnerlichen. Die schönste Freude, ist die Schadenfreude auch wenn sie manchmal dem Fremdschämen gleicht.

Falls mir jemand dieses Phänomen erklären kann, bitte nur zu! Bin immer offen für Input!


Arrividerci!

Tuesday, February 19, 2008

Everybodys changing


Einst ein Song von Keane, dennoch verwerte ich den Titel nun, um hier mal wieder einen neuen Post zu veröffentlichen! Veränderungen, tja ein großer Begriff. Für den einen bedeutet es Positives aus Negativem ziehen, oder umgekehrt! Wenn ich meine paar anfänglichen Posts hier begutachte, stelle ich doch auch eine gewisse Änderung fest, nicht vom Wesen her, aber von der Mechanik die dahinter steckt!
Sein Leben umzukrempeln, etwas neues wagen, oder gar einfach mal ausbrechen und gegen den Strom zu schwimmen, stößt oftmals auf Widerstände. Die eigene Motivation geht hin un wieder flöten, egal wie sehr man sich bemüht, Fortschritte sieht man keine unbedingt! Zumindest eher kleinere, die im ersten Moment scheinbar unwichtig wirken, und somit aus dem Blickfeld verschwinden. Auch ich selber habe natürlich erwartet, innerhalb kürzester Zeit, irgendwelche Resultate zufinden, die meine Motivation aufrechthalten. Am besten möchte man gleich alles so haben wie man es sich vorstellt, jaja die lieben Ungeduldigen wird sich manch einer denken. Warum ich das ganze hier eigentlich schreibe, wird sich manch einer denken: Ich stelle erst jetzt nach ca einem guten halben Jahr fest, was ich die letzten Monate geleistet habe, und geschafft habe und welche Prioritäten ich mir selber gesetzt habe. Eigenlob stinkt ich weiß, aber für einen Pessimisten wie mich ist das eine stramme Leistung! ;)
Mut, Wille und eine Portion toller Freunde haben ihr übriges dazu beigetragen! Worüber ich sehr dankbar bin, was hoffentlich an dieser Stelle nochmal deutlich wird!
Ja man sieht schon, ich bin heute eher nachdenklich und bedacht, aber wer nun glaubt ich bin "vernünftiger" geworden der irrt gewaltig! Melde mich nur zurück, und das mal etwas leiser,da mir gesagt wurde ich sei immer "so laut"!
Fazit des Tages: Der Weg ist das Ziel, auch wenn manch einer währenddessen schon soviel kotzen will,wie er essen kann! :)

In dem Sinne, au revoir!