
Ja, man kann sagen jeder von uns ist ein gebranntes Kind. Der eine macht aus dieser Tatsache etwas positives, der andere vergräbt sich in sein Selbstmitleid und der dritte im Bunde sucht den goldenen Mittelweg beiderlei. Etwas was einmal gebrannt hat, trägt Spuren davon. Mal verdeckter, mal offensichtlicher. Auch ein Herz steht ab un an in Flammen.
Wie schön es doch ist, frisch verliebt, nur Unsinn im Kopf und man könnte die ganze Welt umarmen. Das geht auch eine Zeit lang gut, bis sich der kleine Fehlerteufel einschleicht, der dazu bewegt Fehler zusuchen, Dinge zu hinterfragen. Man lernt ja aus Vergangenem, und baut seinen Schutzmechanismus weiter aus. Wer will schon das gleiche Leiden erleben, wie einst bevor?
Die Menschen die diesen Mechanismus leider für sich entdeckt haben, haben es nich leicht. Auf der einen Seite steht das tolle unbeschwerte Gefühl, und auf der anderen Seite das böse Gefühl von Mißtrauen. Dann ist er da der lange herbei gesehnte Moment, alles ist perfekt, die Worte, die Gefühle, und tata, darf ich vorstellen der werte "Zweifel", immer da wenn man ihn am wenigsten braucht. Stets zu Diensten. Er schafft es das größte antrainierte Selbstwertgefühl zunichte zumachen, den letzten Funken Selbstvertrauen in sich und sein Handeln umzurollen, ja er ist einzigartig der werte Zweifel.
Was wäre eine Welt ohne ihn? Ich möchte ihn nicht missen den Zweifel, denn ohne ihn würden wir alles so hinnehmen, es wäre alles selbstverständlich und folglich würde der Reiz verloren gehen. Es würde langweilen. Doch wäre es auch ein leichteres, wenn er sich einfach mal in Luft auflöst. Es kann einen lähmen, wenn man alles zweifelt. Ja, auch wenn man nich verloren ist in seinen eigenen Gedanken, auch wenn man ganz normal ist ;)
Die Steine die man sich selbst nach und nach aus dem Weg räumt,befördert er mit einer Millisekunde wieder dorthin wo sie waren, nämlich genau dort wo man sich gerade befindet!
4 comments:
wirds jetzt utobiographischer als sonst? ;-)
ah...ich meint: autobiographischer
ich glaube in jedem dieser posts steckt etwas autobiografisches,sonst gäbe es sie nicht...
Well done for this wonderful blog.
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