Tuesday, March 04, 2008

Fly me to the Moon



Das war die erste Sternenklare Nacht des Sommers, und Julia saß im Park. Es war stockdunkel, und eingetaucht war alles im klaren Mondlicht. Die Sterne strahlten. Es war wunderschön. Sternschnuppen wohin das Auge sah. Sterne sind faszinierten Julia seit je her. Sie legte sich auf die Wiese. Das Gras war feucht geworden. Julia guckte in die Sterne. Sie fühlte sich geborgen unter Ihnen. Was gibt es schöneres als eine so klare Nacht? fragte sie sich. Der Mond machte die Szenerie am Himmel perfekt. Es kam einem Bilderbuch gleich. Nichts in der Welt wäre perfekter gewesen für diesen Moment.
Julia drehte sich zur Seite und sah Marcel, der neben ihr lag. Sie betrachtete seine Gesichtszüge. Sie waren weich, dennoch bestimmend. Er sah so liebevoll aus, das es weh tat. Er war kein durchtrainierter Sportler. Dennoch fühlte sie sich in seinen Armen beschützt und geborgen. Er gab ihr Halt,auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick nicht den Anschein machte. Seine Art und Weise war bezaubernd, manchmal aber auch undurchsichtig. Oft hatten sich Julias Gedanken darum gedreht, vieles verstehen zu wollen und Antworten zu bekommen. Wobei das meiste auf der Hand lag. Geduldig war sie nicht, und manche Dinge brauchen Zeit. Heute versteht sie es. Julia legte sich wieder zurück auf den Rücken, und betrachtete das Sternenbild über sich. Welch Glanz! Wieviele es wohl sein mögen? Die Sternschnuppen schienen immer mehr zu werden, und das Licht des Mondes ließ den Park regelrecht erleuchten.
Es war nicht kalt, und es wehte immer noch ein wenig warme Luft. Dennoch fröstelte Julia. Nicht wegen der Temperatur, vielmehr fehlte ihr Nähe. Warum nahm er sie nicht in den Arm, wie auch sonst? Sie fühlte seine Wärme, hatten seinen Geruch in der Nase. Es war irgendwie alles vertraut, und doch nicht ganz da. Der Himmel funkelte harmonisch. Ist ein Sternenhimmel unendlich? Kann man Sterne einfangen? Sind es immer wieder die gleichen an Ort und Stelle? Oder wechseln sie sich ab? Julia strich Marcel sanft über seinen Arm, und nahm seine Hand in ihre. Sie hielt sie fest. Loslassen wollte sie nicht. Weder die Hand, noch den Moment. Es schien als bliebe die Zeit ein Stück stehen. Eingebettet in mitten der Tausenden von Sternen. Sie sah sein Gesicht, seine Augen. Ihr Herz schlug bis zum Hals. Er war so nah, und doch so weit weg. Julia vernahm eine riesige Sternschnuppe. Sie wünschte sich, es hätte genau diesen Moment für sich und ihn gegeben.

1 comment:

Anonymous said...

wala pulos imo blog.