Saturday, August 20, 2011

A walk in the park.

Sehnsucht nach etwas, was ich nicht definieren kann. So munkelt man. Momentan ist es nicht einfach. Ich finde keinen klaren und ruhigen Gedanken. Weder Zuhause noch woanders. Ich bin ruhelos. Ist es vielleicht diese berühmte Rastlosigkeit? Mein Kopf hängt in den Wolken und ich verweile unter ihnen mit einem Kopf voller Gedanken, die sich abwechseln mit Hoffnungen, Wünschen und Zweifeln. Jetzt gerade in diesem Moment brauche ich nicht viel außer einem Stift, Papier, der Musik im Ohr und der Sonne im Gesicht. Ich erinnere mich nicht daran, wann ich mir das letzte Mal bewusst Zeit für diese Art von Moment eingeräumt habe. Ich erinnere mich, dass es kalt und Winter war. An mehr nicht. Wozu auch. Ich tue ich es jetzt und hier, das alleine zählt. Es ist wie mit einem Freund reden, nur dass mir keine Antworten gegeben werden, auf Fragen die ich nicht stelle.
"Call me on when you find your own" summt es gerade in meinem Ohr. Wann findet man sich selbst denn? Ist es der Zustand der Zufriedenheit, der eintritt und ein Wohlwollen und Rasten auslöst? Und wie lange verharrt man in diesem Zustand ohne nach etwas Besserem zu streben? Gefragt habe ich mich das schon öfters, auch darüber geschrieben habe ich viel. Mein Leben verläuft so, wie ich es für mich entschieden habe. Alles so wie es ist. Und doch ist dieses Gefühl irgendwo tief in mir drin, dass sich nach etwas sehnt. Ich möchte ankommen. Auf vielen Ebenen bin ich bereits angekommen, jedoch fehlt mir eine wichtige. Ich sehne mich nach jemandem der mich in den Arm nimmt, der mich versteht und mit dem ich meine Welt teilen möchte. Er soll meine Hand nehmen und sich mit mir in die Achterbahn setzen, mich anlächeln und diese Fahrt genießen. Kann man das erreichen, wenn man sich mit jeder Faser seines Körpers danach sehnt? Das kuriose daran ist, dass genau zwischen dieser Sehnsucht und den Zweifeln die Hoffnung und der Glaube daran sitzt. Der Glaube, dass es dieses Ankommen bald geben wird und die Hoffnung, dass dieser Glaube kein leerer Raum ist. Die Sonne scheint mir noch immer ins Gesicht und der Wind weht mir die Haare durcheinander. Das ist Leben. Das Leben fragt nicht nach Zweifeln und Hoffnungen, es lebt einfach und nimmt die Dinge wie sie kommen. Es gibt einen Fuck auf Ängste, Vorbehalte und allem was die eigenen Fähigkeiten bremst.
Ich fühle mich wohl auf dieser Parkbank in der Sonne. In diesem Moment bin ich gerne alleine mit mir und meinen Gedanken. Und doch schleicht sich die Sehnsucht ein. Warum immer in solchen Momenten? Anders gesagt: Warum, wenn es mir doch gut geht?

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