Sunday, December 04, 2011
Wonder where we are going...
Manchmal fühlt sich ein Tag an wie ein Jahr und eine Nacht wie Monate. Zeit ist relativ, wohl wahr. Man misst die Zeit immer an dem was passiert und einem widerfährt. So werden Menschen mitsamt den dazugehörigen Ereignissen zu Epochen in unserem Leben, die uns beschäftigen und mitreissen. Die uns berühren und uns mitnehmen. Ist das Herz erst einmal berührt, vergisst es nicht so einfach. Das Herz vergisst die Freuden und Qualen nicht. Sucht es sich erst einmal einen neuen 'Freund' aus, dem es sich anvertrauen möchte, wird es schwer für das Herz sich wieder von eben diesem zu trennen. An dieser Stelle kommt eine Phrase ins Spiel, die sehr abgedroschen klingt, aber irgendwie auch immer wahr ist und bleiben wird: Zeit heilt alle Wunden. In der Tat tut die werte Zeit das. Aber was ist schon Zeit? Muss man nach einem bestimmten Konsens innerhalb von Wochen oder gar Monaten geheilt sein und gar darüber hinweg sein, dass der Herzensfreund nicht mehr da ist? Ist es nicht das eigene Ermessen und Empfinden, dass mir im Laufe eben dieser Zeit sagt, 'Hey, es ist ok.', egal wie lange es dauert? Was passiert wenn es sehr lange dauert, ehe man wieder Vertrauen findet? Ist man dann wirr oder gar hängengeblieben? Ist es nicht vielmehr die Angst oder gar Zweifel, die uns auch lange nach dem Herzensfreund begleiten? Die uns im Weg stehen und verbissen werden lassen, uns Dinge tun lassen die wir vielleicht nie dachten zu tun?! Und ist es nicht wahnsinnig einfach an dieser Stelle zu sagen, dass es eben diese beiden Aspekte sind auf die wir alles schieben? Fakt ist doch eher, dass wir uns selbst im Weg stehen und es uns selbst am schwersten machen. Nicht Angst oder Zweifel, nein, die zwei sind lediglich Randerscheinungen, die wir zu sehr Macht über uns gewinnen lassen. Es sind unsere erlebten Empfindungen, die uns immer wieder daran erinnern gelitten, geweint oder geliebt zu haben. Und alles zum gleichen Zeitpunkt vielleicht sogar. Jedoch wird es irgendwann Zeit, da ist Sie wieder die Zeit, sich los zu lösen und fortzufahren. Es wird ein Prozess, der bis zum letzten Atemzug dauert. Beziehungen und Freundschaften pflegen bedeutet auch, sich selbst ein guter Partner und Freund zu sein. Die schwerste und intensivste Bindung im Leben haben wir mit uns selbst. Mit niemand anderen. Mit Unzufriedenheit, Unsicherheit und eben all diese Killer der positiven Lebensenergie kämpfen und hadern wir ein Leben lang. Mal mehr, mal weniger. Und ein Herzensfreund kann uns in dieser einen Epoche, die nur ihm und unserem Herzen gehört, zur Seite stehen und uns begleiten. Er kann unsere Hand nehmen und sie halten, uns einen Schubs geben oder uns zeigen, dass wir noch einen langen Weg haben. Ob wir seine Hand nehmen, uns schubsen lassen oder uns aufzeigen lassen, dass es noch nicht so weit ist - das liegt alleine an uns selbst. Nur an uns und unserem Herzen.
Friday, October 28, 2011
A long road.

Du wunderst dich sicherlich, warum es so lange dauerte. Warum es mich ganze 12 Jahre gekostet hat, ehe ich diesen Weg gehe. Nun, darauf kann ich dir keine Antwort geben. Vermutlich wird es ewig dauern bis es soweit sein wird und ich das kann. 12 Jahre und es kommt mir kein bisschen so vor. Alles ist immer noch so präsent. Du warst auf einmal krank und es hieß, dass du Krebs hast. Es ging alles so rasend schnell. Plötzlich standen wir auf dem Friedhof und es war vorbei. Du musstest nicht mehr leiden und fandest deinen Frieden.
Weißt du noch, als ich dich damals immer angebettelt habe du solltest mir 'Tom & Jerry' auf Video aufnehmen, sowie sämtliche andere Cartoons oder die uralten japanischen Godzilla Filme? Dann war ich noch so dreist und wollte, dass du sie mit mir zusammen schaust. Bis auch der letzte Cartoon auf dem Video zuende war und Godzilla das letzte Mal eine Stadt zertrampelte. Du saßt neben mir und wir haben Kekse gegessen. Zwischendurch erfüllte dein Tabakgeruch den Raum, so süßlich-herb. Du hast mit mir auch immer gezeichnet und gemalt. Egal wie scheußlich meine Bilder auch waren, du fandest sie großartig und hast mich immer ermutigt weiter zu malen. Gemalt habe ich nie wieder seit du weg bist... Ich sehe dich genau vor mir: Auf deiner Couch sitzend mit einem deiner zahlreichen Bücher in der Hand und deinem viel zu großen Brillengestell auf der Nase. Nie wolltest du eine neue Brille haben, 'Die Alte tut es ja noch' waren deine Worte.
Am großartigsten aber fand ich es, wenn du mir Geschichten erzählt hast. Meine Güte, es war das Beste überhaupt. Ich habe jedes Wort aufgesaugt und klebte an deinen Lippen. Du erzähltest von deiner Heimat, von deinen Abenteuern und von unserer Familie. Ab und an hast du mir auch Märchen erzählt, deine Phantasie hatte wahrlich keine Grenzen. Ich liebe diese Geschichten! Eine ist mir besonders im Kopf geblieben: Wie du Oma kennenlerntest. Und auch jetzt gerade muss ich weinen, nur beim Gedanken an diese Geschichte. Wenn du wüsstest, wie sehr du ihr fehlst. Und mir auch. Eines weiß ich ganz bestimmt, nämlich dass ihr wieder zusammen sein werdet. Eines Tages dann. Ich wünsche es mir von ganzem Herzen.
Auch wir beide werden uns eines Tages wiedersehen und dann werde ich dir meine Geschichten erzählen. Von all den Abenteuern die ich erlebt habe und es wird so klingen, als hättest du keines davon verpasst. Ich werde wieder neben dir sitzen, wir werden gemeinsam Kekse essen und dein süßlicher Tabakgeruch wird den Raum erfüllen. Wir werden lachen und uns einen guten Schluck Whiskey gönnen - von dem ich nur einmal heimlich einen Schluck genommen habe als du weggeguckt hast - wir werden anstoßen und du wirst vermutlich wie so oft zu mir sagen "You don´t need my advice, I think you will do it in your own way. You´re a special one."
Deine Worte habe ich beherzigt. Immer und weiterhin. Du fehlst mir so sehr und es vergeht kein Tag an dem ich nicht an dich denke. You are always there - bis wir uns wiedersehen...
Love,
Y.
Monday, October 24, 2011
Kommunikation.
Wir leben in einer Zeit, in der man problemlos und rund um die Uhr erreichbar und verfügbar ist. Sei es durch das Handy oder durch die vielen Möglichkeiten, die das Internet so bringt - Email, Skype und so weiter. Kontakte über weitere Entfernung zu halten ist kein Problem mehr und erleichtert vieles, ob in Freundschaften oder Beziehungen. Selbst die Kommunikation mit dem eigenen unmittelbaren Umfeld ist durch Handy und Internet geprägt und erleichtert auch hier an vielen Stellen einiges. Sei es die Nachricht, dass man ein paar Minuten später da ist oder die kurze Frage bezüglich einer Aufgabe an die Kommilitonen. Durch soziale Netzwerke und andere Plattformen im Netz hat man stets die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen - ob in Foren zu gemeinsamen Interessen oder bei Facebook. Letzteres hat schon einen extrem hohen Stellenwert erreicht und ist fast nicht mehr wegzudenken. Selbst das Bloggen ist nichts anderes als eine Form der Kommunikation. Ja, das Internet ist eine Revolution für sich über die schon viel gesagt worden ist und noch mehr gesagt werden wird. Fluch und Segen zugleich.
Ich selbst nutze Internet sowie Smartphone täglich, ob privat oder für die Uni / Arbeit. Mir fällt vermehrt auf, wie sehr sich dadurch die Kommunikation verändert und damit meine ich nicht, dass alles leichter und schneller geworden ist sondern vielmehr die Art und Weise, wie wir miteinander 'reden' bzw. schreiben. Natürlich ist es im Rahmen einer SMS mit 160 Zeichen oder einem Messenger nicht angebracht Romane zu schreiben, aber man ist längst nicht mehr so bedacht in dem was man dort schreibt. In der Kürze liegt nicht nur die Würze sondern auch das Missverständnis, wenn etwas anders geschrieben als gemeint wird und es folglich vom Empfänger falsch aufgefasst wird. Aus Bequemlichkeit und Gewohnheit drückt man sich abgehackt aus und wundert sich, wenn man plötzlich merkt: 'Scheiße, so hab ich es gar nicht gemeint'. Natürlich muss es nicht immer so sein, aber es fiel mir häufiger auf. Ich selbst möchte mich auch nicht davon freisprechen, nein, auch ich wurde schon hingerissen und bin damit auf die Klappe gefallen. Klar, man verfasst ja nicht einfach so Nachrichten ohne Bedacht, dennoch ist die Hemmschwelle sich zu impulsiven Äußerungen hinreißen zu lassen, enorm gering und kann auch schnell nach hinten losgehen. Und ich meine nicht die obligatorische Nachricht in einem betrunkenen Zustand, sondern diese, die in Wut, Traurigkeit, Unsicherheit und Angst verfasst werden. Schnell wird es unbedacht und chaotisch. Also plädiere ich für mehr Achtsamkeit beim Verfassen, gilt für jeden - auch mich!
Ich bin ein großer Befürworter des Schreibens, ich drücke mich gerne in geschriebenen Worten aus, gerade dann wenn ich meine Gefühle und Gedanken so besser zum Ausdruck bringen kann. Ob hier in Textform, in einer Email oder eben in einem Brief. Jedoch nimmt man sich die Zeit um solche Dinge zu verfassen und setzt sich bewusst dran. Ich selbst habe vor kurzem einen Brief geschrieben, an dem mir viel lag. Es war schön in Zeiten der Schnelllebigkeit, in der mit einem Mausklick alles gelöscht werden kann, etwas von Bestand zu schaffen. Dazu muss ich sagen, dass ich einen Brief für etwas sehr Gewichtiges und Persönliches halte. Bisher habe ich nicht viele verfasst, aber dennoch steckt sehr viel von mir dort drin. Mit jeder einzelnen Zeile und jedem Wort. Der Weg zum Briefkasten ist ebenso aufregend wie das Gesicht der Person, die eben diesen Brief in den Händen halten und lesen wird. Es ist eine so schöne Art jemandem seine Gedanken mitzuteilen. Unbezahlbar und es kommt von Herzen.
Worte haben eine große Kraft, die wir nicht unterschätzen sollten. Etwas Geschriebenes ist nicht bloß eine Mitteilung, es ist eine Geste. Eine Geste, die soviel mehr ausdrückt als man sich in dem Moment vielleicht bewusst ist. Und man sollte mit Worten genauso umgehen wie mit der Person, die vor einem steht: Mit Bedacht und Respekt.
Tuesday, September 06, 2011
Friendship.
Es gibt Freundschaften, die entwickeln sich mit der Persönlichkeit und mit der Zeit weiter. Man erlebt gemeinsam neue Ebenen, baut alte aus und begleitet die Ebenen, die jeder für sich selbst erkunden muss. Es ist wie Zuhause. Wenn man dort ist, fühlt man sich geborgen und stellt nichts in Frage, schon gar nicht sich selbst. Eine sich ergänzende Verbindung, ein Fest und Zuckerwatte, die niemals aufgegessen ist.
Dann gibt es im Laufe des Lebens Freundschaften, die jener Situation nicht standhalten können und anfangen zu wackeln. Das kann an einem selbst liegen, an dem anderen, an dem Job, der Uni oder oder oder. Und dann gibt es noch diejenigen, die sich nicht weiterentwickeln während es aber alle anderen tun. Ähnlich wie bei einem Marathonlauf: Alle starten von der gleichen Position und am Ende bleiben hin und wieder welche auf der Strecke. Wobei der Vergleich mit dem Marathon insofern hinkt, da es in einer Freundschaft nicht um Schnelligkeit oder Schnelllebigkeit geht. Nein, gewiss nicht. Freundschaft wächst mit, entwickelt sich und gedeiht. Im besten Fall zumindest.
Es ist nicht einfach einzusehen, dass man selbst vielleicht auch mal so eine Freundschaft pflegt die einfach nicht mehr rund läuft. Natürlich gehören zu einer Beziehung, jeglicher Art, immer zwei Personen und es liegt auch immer an beiden, an dieser Beziehung zu arbeiten. Niemand ist fehlerfrei, aber es muss einfach trotz allem passen. Ich habe so eine Freundschaft, die gerade in ihrem Lauf stehen geblieben ist. Wobei "gerade" auch relativ ist... Es wurde darüber geredet und geredet. Nun ja, dann wurde wieder geredet. Mittlerweile ist der Punkt da, an dem ich mich frage, was kann und was will ich tun um es zu ändern? Kann man so etwas kitten? Möchte ich etwas kitten, was nicht mehr funktioniert weil man sich einfach weiterentwickelt hat? Gehört es zum Erwachsenwerden dazu, auch mal innerhalb einer Freundschaft "Schluss" zu machen? Freunde sind Zuhause. Aber ab und an muss man auch mal umziehen...
Monday, August 29, 2011
Friday, August 26, 2011
Update.
Dies ist die Geschichte eines Mädchens. Dieses Mädchen befindet sich in einer Art Warteschleife, wahlweise kann man es auch Schwebezustand nennen. So genau definiert ist es nicht. Das Mädchen ist sich auch nicht sicher, ob es sich eigentlich nur selbst in diese Warteschleife manövriert hat oder ob es tatsächlich so ist. Es begann vor ein paar Wochen, als das Mädchen voller Optimismus auf die kommenden Wochen blickte. Da gab es die bevorstehenden Semesterferien, den kommenden Urlaub und dann gab es noch diesen Jungen, den sie doch gern mochte. Den Kopf voller Träume und Hoffnungen, machte sich das Mädchen auf in den Tag und es ging ihr gut dabei. Sie genoss alles. Die Sonne, die Zeit mit ihren Freunden selbst das Arbeiten ging ihr leicht von der Hand. Und doch, mit Blick gen Himmel, machten sich ein paar Wolken breit vor der Sonne und es zog sich leicht zu. Die plötzliche Euphorie wich und der Kopf füllte sich mit Gedanken, die das Gemüt ein wenig skeptisch, vielleicht sogar traurig machten. Das Mädchen mag den Jungen und hofft, dass er sie auch mag. Es ist nicht einfach, da die momentane Zeit und die damit verbundene Arbeit, seiner- und ihrerseits, dem Mädchen einen leichten Strich durch die Rechnung machen. Das Mädchen ist bestens mit Komplikationen vertraut und wenn es diese mal nicht gibt, wird sie skeptisch. Es ist nicht so, dass es still ist und sie nichts voneinander hören. Nein, ganz und gar nicht. Das Mädchen hat Verständnis für die Situation und steht dem ganzen positiv gegenüber. Dennoch wünscht sich das Mädchen, dass die beiden sich wiedersehen und es irgendwie weitergeht. Wie die Zeichen dafür stehen? Tja, dass Mädchen ist verwirrt und weiß es nicht, und mit Blick gen Himmel sieht man die Wolken, die immer noch da sind. So ist das, mit dem Kopf und dem Herzen. Das Herz hofft und der Kopf zweifelt.
Thursday, August 25, 2011
Wednesday, August 24, 2011
Sunday, August 21, 2011
Up in the air.

"A cloud does not know why it moves in just such a direction and at such a speed... It feels an impulsion... this is the place to go now. But the sky knows the reasons and the patterns behind all clouds, and you will know, too, when you lift yourself high enough to see beyond horizons."
Richard Bach
© Pictures by Yve.
Saturday, August 20, 2011
A walk in the park.
Sehnsucht nach etwas, was ich nicht definieren kann. So munkelt man. Momentan ist es nicht einfach. Ich finde keinen klaren und ruhigen Gedanken. Weder Zuhause noch woanders. Ich bin ruhelos. Ist es vielleicht diese berühmte Rastlosigkeit? Mein Kopf hängt in den Wolken und ich verweile unter ihnen mit einem Kopf voller Gedanken, die sich abwechseln mit Hoffnungen, Wünschen und Zweifeln. Jetzt gerade in diesem Moment brauche ich nicht viel außer einem Stift, Papier, der Musik im Ohr und der Sonne im Gesicht. Ich erinnere mich nicht daran, wann ich mir das letzte Mal bewusst Zeit für diese Art von Moment eingeräumt habe. Ich erinnere mich, dass es kalt und Winter war. An mehr nicht. Wozu auch. Ich tue ich es jetzt und hier, das alleine zählt. Es ist wie mit einem Freund reden, nur dass mir keine Antworten gegeben werden, auf Fragen die ich nicht stelle.
"Call me on when you find your own" summt es gerade in meinem Ohr. Wann findet man sich selbst denn? Ist es der Zustand der Zufriedenheit, der eintritt und ein Wohlwollen und Rasten auslöst? Und wie lange verharrt man in diesem Zustand ohne nach etwas Besserem zu streben? Gefragt habe ich mich das schon öfters, auch darüber geschrieben habe ich viel. Mein Leben verläuft so, wie ich es für mich entschieden habe. Alles so wie es ist. Und doch ist dieses Gefühl irgendwo tief in mir drin, dass sich nach etwas sehnt. Ich möchte ankommen. Auf vielen Ebenen bin ich bereits angekommen, jedoch fehlt mir eine wichtige. Ich sehne mich nach jemandem der mich in den Arm nimmt, der mich versteht und mit dem ich meine Welt teilen möchte. Er soll meine Hand nehmen und sich mit mir in die Achterbahn setzen, mich anlächeln und diese Fahrt genießen. Kann man das erreichen, wenn man sich mit jeder Faser seines Körpers danach sehnt? Das kuriose daran ist, dass genau zwischen dieser Sehnsucht und den Zweifeln die Hoffnung und der Glaube daran sitzt. Der Glaube, dass es dieses Ankommen bald geben wird und die Hoffnung, dass dieser Glaube kein leerer Raum ist. Die Sonne scheint mir noch immer ins Gesicht und der Wind weht mir die Haare durcheinander. Das ist Leben. Das Leben fragt nicht nach Zweifeln und Hoffnungen, es lebt einfach und nimmt die Dinge wie sie kommen. Es gibt einen Fuck auf Ängste, Vorbehalte und allem was die eigenen Fähigkeiten bremst.
Ich fühle mich wohl auf dieser Parkbank in der Sonne. In diesem Moment bin ich gerne alleine mit mir und meinen Gedanken. Und doch schleicht sich die Sehnsucht ein. Warum immer in solchen Momenten? Anders gesagt: Warum, wenn es mir doch gut geht?
Thursday, August 18, 2011
Monday, August 15, 2011
Things.
Ich bin ein Mensch, der sich viel zu viele Gedanken macht. Einmal aufgesprungen auf den Zug, verfehle ich permanent den Bahnhof zum Aussteigen. Anstrengend für mich und mein Umfeld, welches ich kontinuierlich nerve mit meinen Gedankengängen, die nicht nur abstrus sondern auch komplett beknackt sind. Zumindest manchmal. Das Gedanken die Stimmung beeinflussen ist ja kein großes Geheimnis, nur wenn es von zuckersüßer Melancholie in Traurigkeit umschlägt wird es unangenehm. So erging es mir die letzten Tage leider. Angetrieben von persönlichen Ängsten machte der Kopf eine Achterbahnfahrt deluxe mit. Es war quasi Achterbahn-Flatrate-to-go. Mir selbst hat es gehörig die Stimmung vermiest. Zum Glück hat man Freunde die einen auffangen und zurecht weisen. Und wenn die gerade nicht zur Stelle sind, wird der Kopfhörer aufgesetzt und Musik angeschmissen. Musik streichelt die Seele und küsst mir die Stirn. Musik ist mein Freund, der genau die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt sagt...
Music is a higher revelation than all wisdom and philosophy.
Ludwig van Beethoven
Ludwig van Beethoven
Thursday, August 11, 2011
Sunday, August 07, 2011
If we only knew.

Der Gedanke: Ich nahm immer an, mit Mitte-Ende 20 in festen Gewässern zu sein, sprich fest im Berufsleben und mit aufstrebender Karriere.
Die Wahrheit: Befinde mich am Anfang meines Studiums und habe ambitionierte Pläne, jedoch lasse ich momentan alles auf mich zukommen und genieße diese neu gewonnene "Freiheit".
Der Gedanke: Endlich erwachsen werden!
Die Wahrheit: Ich versuche alles mögliche um es nicht zu werden!
Der Gedanke: Es gibt den Einen!
Die Wahrheit: Es gibt ihn, da bin ich mir sicher. Es gab ihn auch schon und es wird ihn wieder geben.
Der Gedanke: Das Leben ist viel einfacher wenn man erwachsen und älter ist!
Die Wahrheit: Nichts sehnt man sich hin und wieder mehr herbei, als wieder Kind zu sein, wenn auch nur für einen Tag. Dann gönne ich mir den Luxus und bin es einfach wieder.
Der Gedanke: Ich dachte, ich wüsste alles und hätte die Weisheit mit dem Löffel gefressen.
Die Wahrheit: Nicht mal annähernd... Und gerade das ist es was alles so aufregend macht!
Der Gedanke: Wenn ich groß bin, hab ich vor Nichts und Niemandem Angst!
Die Wahrheit: Gut, die Angst vor Graf Zahl ist gewichen ,dafür ist die Angst vor dem eigenen Versagen enorm gewachsen.
Der Gedanke: Wir kommen alle in den Himmel.
Die Wahrheit: Hope so... und dann sehen wir uns alle wieder.
Der Gedanke: Ich werde reich!
Die Wahrheit: Reich an Filmen allemal.
Der Gedanke: Es gibt Außerirdisches Leben.
Die Wahrheit: Definitiv, man sieht es täglich auf den Straßen...
Der Gedanke: Ich bin völlig normal!
Die Wahrheit: Epic Fail!
Tuesday, July 19, 2011
Die anonymen Romantiker
Ich behaupte einfach mal, dass ich ein recht realistischer Mensch bin, der sich ab und an in diverse Träumereien verliert. Wenn mir auf der Straße irgendwo ein Pärchen entgegen kommt, welches sich verliebt anblickt und kichernd an mir vorbei schlendert, denk ich mir: "Scheiß Pärchen!". Erblickte ich in der Disco und im Kino selbiges, denke ich mir: "Muss das denn sein?". In frühen Morgenstunden nach einer durchzechten Nacht auf dem Heimweg, es ist schon hell und die Vögel zwitschern, kommt mir ein Mann entgegen und ich höre ihn in sein Handy sprechen: "Ich bin gleich da, freu mich auf dich!", gefolgt von einem grenzdebilen Blick seinerseits beim Beenden des Telefonates. Und ich erwische mich dabei, wie ich mir denke: "Das ist schön. Das möchte ich auch.". Weiter laufe ich die Straße herunter, Richtung Zuhause. Es riecht nach einer feierwütigen Nacht überall, dieser Geruch wird einem niemals irgendwo anders begegnen. Nur in diesen einsamen Morgenstunden auf dem Weg nach Hause. Und es sind immer diese Momente in denen man sich nichts sehnlicher wünscht, als nach Hause zu kommen und er ist da. Er liegt friedlich in seinem Bett und schläft. Und während er da so liegt, ich ihn beobachte, wächst das Verlangen dies alles und vielmehr wegzuschließen, in eine Art Box. Eine Box voller kostbarer Momente. Dieser ungeschützte sehr intime Moment, in dem man völlig ausgeliefert ist und dabei so begehrenswert ist wie nie. Ich lege mich daneben und beobachte ihn. Sein Brustkorb bewegt sich auf und ab, ich lege behutsam meine Hand darauf und höre sein Herz pochen. Dann schlafe ich ein.
Die Sonne kitzelt mein Gesicht, ich öffne die Augen und fühle mich schwerelos. Es dauert eine kurze Weile mir bewusst wird, dass ich wach bin. Ich drehe mich um und blicke auf die leere Seite neben mir. Ein Lächeln. Irgendwann stehe ich auf und mache Kaffee. Während ich auf den Kaffee warte, werfe ich einen Blick aus dem Fenster und sehe den Mann, der mir frühmorgens begegnet ist. Er hält sein Mädchen an der Hand und sie küssen sich. Ich freue mich und erwische mich dabei, wie ich denke: "Ja, es muss sein."...
Friday, July 15, 2011
Tuesday, July 12, 2011
Heartbeat.
Monday, February 28, 2011
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