
Schwimmend auf offener See, das Wasser ruhig und still. Es wiegt mich hin und her im Takt der Wellen. Die Kälte des Wassers ist erträglich und hat diesen Hauch angedeuteter Wärme, ist er da oder ein Irrgespenst des Kopfes? Vor einem liegt nichts, hinter einem der klägliche Rest des Bestehenden. Die Arme bewegen sich automatisch und die Wellen treiben voran. Spürst du die Kraft, die dich vorwärts bringt, die Bewegungen deiner Arme? Den Antrieb deiner Beine?
Den Kopf gen Himmel gestreckt blicke ich in den Sternenhimmel. Melancholie mit all seinem süßen Duft liegt in der Luft. Das Herz zieht sich zusammen, vor Freude und Enttäuschung. Sterne so weit das Auge reicht, so unendlich das man es niemals fassen kann. Man möchte in diese Weiten fliegen und eintauchen in dieses unendliche Weite. Das Wasser wiegt in einen erträglichen Zustand, schwerelos gleitet man dahin. Keine Schwere die einen begleitet, nur der süßliche Duft der Melancholie liegt in der Nase. Wehmütig blickt man wieder nach vorne und sucht vergebens ein Rettungsboot.
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