
Als sie erwachte, lag sie in einem kahlen weißen Raum. Ihr Kopf hämmerte vor Schmerzen. Sie versuchte zu deuten, wo sie war und bewegte ihren Kopf langsam nach links. Vor Ihr lagen kahle Wände. Neben sich sah sie angeschlossene Maschinen, in ihrem Arm ein Schlauch. Ihr Kopf pochte. Sie übergab sich. Eine Schwester trat ein, und wischte ihre Kotze auf. Ein nasser kalter Lappen lag nun auf ihrer Stirn, und die Schwester sagte alles wird gut, sie brauche keine Angst haben. Angst, Angst wovor? Was war geschehen? Das letzte an das sie sich erinnern kann, war ein dumpfer Knall und dann ist in ihrem Kopf nur ein schwarzes Loch. Sie versuchte sich aufrecht hinzusetzen, was schier unmöglich war da die Schmerzen sie ans Bett fesselten. Ihr Kopf fuhr Achterbahn. Plötzlich schoß ihr Blut durch den Kopf, das Adrenalin pumpte in ihren Venen. Momentaufnahmen schossen herbei, Scherben, Schreie, Blut und Qualm zischten vor ihren Augen umher. Sie übergab sich erneut. Das Bett wurde rot unter ihr, sie würgte vor Schmerzen. Tränen rinnten ihre Wangen herab.
Ein Unfall, jetzt wurde es ihr bewusst. Das Auto, ihre Freundin. Ihre Freundin... Sie schrie, ihr Kopf dröhnte durch das Schreien. Eine Schwester kam ins Zimmer hineingelaufen, und versuchte sie zu beruhigen, ein Arzt kam herbei und verpasste ihr eine Spritze. Vorsorglich schnallten die Schwestern sie fest. Sie weinte, weinte bittere Tränen. Der Arzt sah die Schwestern an, und nickte. Eine der Schwestern beugte sich zu ihr und strich ihr über die Stirn, alles wird gut sagte sie wieder, alles wird gut. Ihr war schlecht, die Kotze stand ihr bis zum Hals. Die Spritze wirkte und ein Schleier lag auf ihren Augen, ihr wurde schummerig. Ihre verkrampften Muskeln lösten sich, entspannten sich und schließlich lies sie ihren Körper ruhen. Ihr Kopf hingegen war wach und wurde immer klarer. Das Auto. Das Blut. Die Schreie. Immer wieder vor ihrem inneren Auge. Sie weinte. Wie kam es soweit? Sie hatten doch nur einen Ausflug geplant. An den See. Es war ein sonniger Tag, was sollten sie sonst tun? Sie waren unschuldig. Eine der Schwestern kam ins Zimmer hinein, und setze sich an ihr Bett. Die Schwester nahm ihre Hand, und hielt sie sanft. Strich ihr über die Stirn, und begann zu reden. Man konnte nichts mehr für sie tun, sie war schon tot als sie eingeliefert wurde, es war ein Kampf um nichts. Man konnte nichts für sie tun. Sie schrie, und weinte. Leere, schlagartig wurde ihr bewusst das ihre Freundin nicht mehr da war. Ihre Schreie erstickten, sie konnte nicht mehr. Sie sackte zusammen. Die Schwester begann weiter zu reden. Es sei nicht leicht, aber sie würde es schaffen auch wenn es Monate, vielleicht sogar Jahre bedarf. Sie musste hart an sich arbeiten, um wieder laufen zu können. Sie weinte. Weinte, und weinte. Die Schwester ließ sie für einen Moment zurück im Zimmer. Sie setzte sich auf, und für einen Moment wurde ihr mehr als klar, das es nicht das Bein war, welches ihr fehlte, sondern alleine diejenige mit der sie das alles nur schaffen konnte. Ihr Herz....
Ein Unfall, jetzt wurde es ihr bewusst. Das Auto, ihre Freundin. Ihre Freundin... Sie schrie, ihr Kopf dröhnte durch das Schreien. Eine Schwester kam ins Zimmer hineingelaufen, und versuchte sie zu beruhigen, ein Arzt kam herbei und verpasste ihr eine Spritze. Vorsorglich schnallten die Schwestern sie fest. Sie weinte, weinte bittere Tränen. Der Arzt sah die Schwestern an, und nickte. Eine der Schwestern beugte sich zu ihr und strich ihr über die Stirn, alles wird gut sagte sie wieder, alles wird gut. Ihr war schlecht, die Kotze stand ihr bis zum Hals. Die Spritze wirkte und ein Schleier lag auf ihren Augen, ihr wurde schummerig. Ihre verkrampften Muskeln lösten sich, entspannten sich und schließlich lies sie ihren Körper ruhen. Ihr Kopf hingegen war wach und wurde immer klarer. Das Auto. Das Blut. Die Schreie. Immer wieder vor ihrem inneren Auge. Sie weinte. Wie kam es soweit? Sie hatten doch nur einen Ausflug geplant. An den See. Es war ein sonniger Tag, was sollten sie sonst tun? Sie waren unschuldig. Eine der Schwestern kam ins Zimmer hinein, und setze sich an ihr Bett. Die Schwester nahm ihre Hand, und hielt sie sanft. Strich ihr über die Stirn, und begann zu reden. Man konnte nichts mehr für sie tun, sie war schon tot als sie eingeliefert wurde, es war ein Kampf um nichts. Man konnte nichts für sie tun. Sie schrie, und weinte. Leere, schlagartig wurde ihr bewusst das ihre Freundin nicht mehr da war. Ihre Schreie erstickten, sie konnte nicht mehr. Sie sackte zusammen. Die Schwester begann weiter zu reden. Es sei nicht leicht, aber sie würde es schaffen auch wenn es Monate, vielleicht sogar Jahre bedarf. Sie musste hart an sich arbeiten, um wieder laufen zu können. Sie weinte. Weinte, und weinte. Die Schwester ließ sie für einen Moment zurück im Zimmer. Sie setzte sich auf, und für einen Moment wurde ihr mehr als klar, das es nicht das Bein war, welches ihr fehlte, sondern alleine diejenige mit der sie das alles nur schaffen konnte. Ihr Herz....
2 comments:
Da ist die Frage, ob sich das Kämpfen lohnt, wenn man das Herz verloren hat...soll man oder nicht....ich persönlich würde es nicht und es dem verlorenen Herzen gleich machen...
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