Friday, August 13, 2010

Lebst du noch oder bloggst du schon?


Vor etwa 4 Jahren habe ich mich das erste Mal mit dem Thema "Blog" befasst, inspiriert durch eine Freundin, die damals anfing ihre Erlebnisse ins Netz zu stellen, habe ich mich schließlich auch auf das Experiment "Blog" eingelassen. Schon vor ein paar Jahren gab es eine Vielzahl von Blogs zu jedem erdenklichen Thema. Von Gartenarbeit bis Politik, über Mode und Gossip hin zu Strickblogs. Für jeden ist etwas dabei. Trotz meiner Leidenschaft für Mode, entschloss ich mich meinen Blog recht persönlich zu gestalten und nutze diese Plattform für mein Kopfallerlei. Angefangen mit recht kurzen Post´s über Belanglosigkeiten, entwickelte sich im Laufe der Jahre mein Blog für mich zu einer Art Ventil für meinen völligen Gedankenüberschuss. Dinge, die mich bewegen und die in meinem Kopf rotieren, wollen so weiterverarbeitet werden. Dabei sind auch schon fiktive Geschichten heraus gekommen, der ein oder andere hat auch dort ein gewissen Wahrheitsanteil vermutet, zu Recht natürlich. Und an der ein oder anderen Stelle mag auch etwas dran sein. Mir wurde auch schon des öfteren gesagt, dass einige der Texte düster und pessimistisch sind. In den Jahren in denen ich diese Art von Ventil nutze, durchlebte ich die verschiedensten Phasen, vom Jackpot bis zum leeren Portemainé kann man sagen. Ich schreibe mir viel von der Seele und wenn jemand sagt, ein Blog sei eine Art Tagebuch, so kann ich ihm getrost Recht geben. Obwohl der Blog schon lange besteht und auch viel Herz drin steckt, ist es doch so, dass nicht viele diesen Blog kennen. Wohl auch weil ich nicht sicher bin, ob mein Kopfallerlei viele interessiert und mir vielleicht auch die zündende Idee fehlt,wie ich diesen auf die virtuelle Welt loszulassen kann. Ein Blog ist in Zeiten des Web 2.0 fast schon Pflichtprogramm und es ist immer wieder ein Abenteuer, mir neue Blogs zu erkunden und zu verfolgen. Es ist ein bisschen wie ein Bummel über den Flohmarkt, mal entdeckt man Bekanntes und dann, wenn man fast schon nicht mehr damit rechnet, findet man einen seltenen Schatz. Eine Vielfalt wie an einem Obststand, voller Farben und Genuss.

Bild: www.ausmalbilder.de

Thursday, August 12, 2010

Raindrops are falling on my head.

Es ist August, es ist Sommer und es sieht aus wie Herbst. Zusätzlich habe ich noch frei quasi. Quasi weil ich eigentlich lernen müsste, stattdessen mache ich alles andere. Fenster putzen, Bücher sortieren, Staub putzen und diverse andere Sachen im Haushalt. Nebenher schweifen meine Gedanken ab und das Fernweh packt mich. Fernweh, obwohl ich gerade erst geflüchtet bin aus der Tristesse dieser Stadt hinein in das Treiben einer anderen großen Stadt. Berlin. Schmeckt so wie es sich anhört. Kunst, Kultur und Freigeister überall. Herrlich. Wieder hier in der Tristesse der eigenen Stadt, überkommt es einen wieder, das Fernweh. Wieder hier, hat man sofort unzählige Verpflichtungen im Kopf denen man allen nachgehen muss, schnell und konsequent. Was wünscht man sich mehr als zu flüchten? Es ist menschlich. Zusätzlich fühlt es sich an wie Herbst. Ich liebe den Herbst, aber im August haben möchte ich ihn nicht. Für die Art von süßer Melancholie ist es doch etwas zu früh. Selbst meine Kreativität hat Fernweh und fühlt sich beflügelt abzuschweifen und sich eine Auszeit zu gönnen. Etwas kurz und nicht ganz voller Wortvielfalt verabschiede ich mich für heute mit einem Lied:



Zitate



"Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Straße."

Franz Kafka