Friday, May 28, 2010
Dream a little dream of me.
Ich träumte einst, ich könne fliegen und die Welt umkreisen. Träumte, ich sei flink wie der tasmanische Teufel. Stark wie ein Superheld und mutig wie ein Löwe. Dinge erscheinen im Traum so einfach und leicht, dass man sie sofort ohne zu zögern umsetzen kann. Ängste die man hat, verfliegen im Nu und waren eigentlich auch nie da. Im Traum ist man zu allem bereit und alles ist möglich. Es gibt kein wenn und aber, da von vorne herein alles absolut richtig ist und sein wird. Zweifel werden in Sekunden weggewischt und treten auch nicht mehr auf. Die Hand an einem Luftballon und der Wind trägt dich davon. Du schwebst über deine Möglichkeiten in der Realität einfach hinweg. Du bist der Held deines Traums. Du versetzt Berge und baust Luftschlösser, die dir so real vorkommen, dass du nie wieder aufwachen möchtest. Du spazierst durch Feuer und sitzt auf dem Wasser. Nichts ist unmöglich und nichts ist absurd. Du sprichst mit Tieren und wohnst auf Bäumen. Die Welt ist Lichtjahre entfernt und dein Körper losgelöst. Zuckerwatte wächst in deinem Garten und gleichzeitig regnet es Asche vom Himmel herab. Es ist deine Welt. Deine Geschichte. Du kannst alles erreichen und alles verlieren. Dir begegnen Menschen, die du liebst, die du hasst und die du nie kennen wirst. Dir begegnen Menschen, die du verloren hast, die gegangen sind und die nie da waren. Es ist wunderbar. Es ist schön. Es ist grausam. Es tut weh. Sekundenschnell wechseln die Szenarien, die doch so logisch miteinander verknüpft sind. Du siehst Dinge passieren, die du mit einem Wimpernschlag abwehren kannst oder bis zur Erschöpfung auskosten kannst. Du bist im Einklang mit deiner Angst und deinen Befürchtungen. Ihr umarmt einander und schwebt gemeinsam mit dem Luftballon durch deine Geschichte. Eine Geschichte, wie sie das Leben nie schreiben wird. Gefühle, so dicht beieinander dass du es nicht aushalten würdest. Kälte und Wärme, die dir den Verstand vernebeln würden. Entscheidungen, die du nie treffen würdest. Es sind Geschichten, die dein Herz bewegen und dir den Weg zeigen. So absurd sie manchmal sein mögen.
Tuesday, May 25, 2010
Dann kamst du. Einfach so.
Es sind die schönen Tage, die es einem am schwersten machen. Der Himmel leuchtet so unverschämt blau und die Sonne lacht dir fies ins Gesicht. Alle Welt ist auf den Beinen und nutzt ihn, diesen traumhaft schönen Tag. Es riecht nach Sommer. Idealerweise ist man verabredet und freut sich auf den Kaffee in der Sonne, in dem hübschen Cafe, wo an diesem Tag die halbe Stadt vorbei flaniert. Es ist einer der Tage, der keine grauen und trüben Gedanken zu lässt. Dafür fehlt einfach der Raum. Es passt auch nicht zu diesem Bilderbuch-Tag. Man steht morgens auf, der Tag lacht dir ins Gesicht und du möchtest ihn anspucken und ihm auf´s Maul hauen. Das wäre garantiert kein Bestseller. Es ist bedauernswert und bei anderen Menschen würde man den Kopf schütteln und irgendwelche Floskeln zum Besten geben. Doch ehe man über sich nachdenkt, schleichst du dich wieder heran und erwischt mich eiskalt. Wie so oft in den unmöglichsten Momenten. An der Kinokasse, beim Zähneputzen, beim Lesen ja sogar beim Busfahren. Ich rechne schon mit dir, aber manchmal machst du es mir leicht und gönnst mir Ruhe und Zeit. Tage an denen ich Hoffnung schöpfe, dass sich dieser Mantel von Schwere abstreifen lässt. Es ist das größte wenn es sogar funktioniert. Ja, manchmal kriegst du mich nicht und doch warst du die ganze Zeit da.
Ich sehe dich vor mir, wie ich dich anschreie und dich bitte, mich in Ruhe zu lassen und gleichzeitig liegt etwas flehendes in meinem Blick, der dir sagen soll, dass du nicht gehen sollst. Es soll doch nur alles gut werden. Mit dir. Mit uns. Die Geschichte wurde vor dem finalen Kapitel beendet. Die Fans warten auf das Ende. Das Ende hast du mir vorweg und den Stift mir aus der Hand genommen. Du bist gegangen, ohne dich umzudrehen. Ohne Worte. Ich sitze immer noch an dem finalen Kapitel, dass ich nicht fertig schreiben kann. Du hast den Stift. Du bist immer da und gibst ihn mir nicht. Egal, was ich tue und mache. Diese Geschichte hat kein Happy End, das weiß ich nur allzu gut. Auch wenn ich will, dass sie gut endet so heißt es nicht, dass sie gut enden wird.
Selbst jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe bist du da und schaust mir über die Schulter. Ich sehe dich an und sehe uns, wie wir waren und wie wir nie sein werden. Ich sehe dich, wie du bist und wie du warst und wie ich dich sehen will. Du lachst mich an und legst mir den Mantel um die Schultern. Dann nimmst du mir den Stift aus der Hand und gehst, ohne dich noch einmal umzudrehen.
Ich sehe dich vor mir, wie ich dich anschreie und dich bitte, mich in Ruhe zu lassen und gleichzeitig liegt etwas flehendes in meinem Blick, der dir sagen soll, dass du nicht gehen sollst. Es soll doch nur alles gut werden. Mit dir. Mit uns. Die Geschichte wurde vor dem finalen Kapitel beendet. Die Fans warten auf das Ende. Das Ende hast du mir vorweg und den Stift mir aus der Hand genommen. Du bist gegangen, ohne dich umzudrehen. Ohne Worte. Ich sitze immer noch an dem finalen Kapitel, dass ich nicht fertig schreiben kann. Du hast den Stift. Du bist immer da und gibst ihn mir nicht. Egal, was ich tue und mache. Diese Geschichte hat kein Happy End, das weiß ich nur allzu gut. Auch wenn ich will, dass sie gut endet so heißt es nicht, dass sie gut enden wird.
Selbst jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe bist du da und schaust mir über die Schulter. Ich sehe dich an und sehe uns, wie wir waren und wie wir nie sein werden. Ich sehe dich, wie du bist und wie du warst und wie ich dich sehen will. Du lachst mich an und legst mir den Mantel um die Schultern. Dann nimmst du mir den Stift aus der Hand und gehst, ohne dich noch einmal umzudrehen.
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