Tuesday, January 12, 2010

Blue My Mind


Das Jahr ist noch nicht allzu alt und die vorgenommen Dinge immer noch nicht in die Tat umgesetzt, da bahnt sich schon Neues an. Zwar nicht allzu Neues, aber immerhin. Das Fernweh macht sich breit und Zukunftspläne werden geschmiedet, man fühlt sich wieder wie das zarte Mädchen, dass nach der abgesessenen Schulzeit zu neuen Ufern aufbrechen will. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual und es entstehen erneut die Fragen, die die Welt und mein Gehirn bewegen: Was will ich? Wohin will ich? Wie will ich es machen? Das sind in der letzten Zeit die Dinge die in meinem Kopf herumirren.
Mein Traum war immer in eine Großstadt (Berlin) zu ziehen und dort mein Dasein fristen (studieren). Doch es wäre auch toll erst wieder ein wenig zu arbeiten und die große weite Welt zu bereisen, um im Anschluss voller Elan ins Studium zu starten. Naja, der Klassiker nach dem Abi eigentlich, aber wenn ich mein zartes Alter von 26 bedenke dann wird mir ein wenig anders. Schaue ich mir mein Umfeld an oder besser gesagt Bekannte von damals und heute, so wird an allen Ecken geheiratet, das erste Kind bekommen, das Haus bezogen und das Studium beendet. Was mich natürlich freut für diejenigen, aber die imaginäre Messlatte hochlegt. Auch wenn ich an diesem Wettbewerb nicht offensichtlich beteiligt bin, so messe ich meine Erfolge mit deren. Vorzuweisen hat man einiges und das Wagnis wieder die Schulbank zu drücken, machte sich auch an diversen Stellen bemerkbar. Und doch ist der Wunsch nach Festigkeit wieder gewachsen in der Zeit. Einen guten Job, eine vernünftige Grundlage um sich "wieder" etwas aufzubauen. Etwas langfristiges. Es mag jetzt für den ein oder anderen etwas albern klingen, aber wir werden auch nicht jünger.
Da ich in einem guten 3/4 Jahr wieder die Qual der Wahl habe, beschäftigt mich das alles sehr derzeit. Denn einen weiteren Ausbruch und Neuanfang wird es nach dem letzten so schnell nicht wieder geben.

Friday, January 01, 2010

Let`get it on


Welcome neues Jahrzehnt! Eine Tatsache die mir irgendwie fast entfallen wäre muss ich gestehen. Das ist mir gestern Abend erst richtig bewusst geworden. Eine Dekade des Erwachsenenwerdens oder zumindest eine Dekade des Versuches. 10 Jahre in denen sehr viel passiert ist, auch wenn nicht alles Eierkuchen war, es waren tolle 10 Jahre. So, nun aber genug mit Erinnerungsfloskeln and we say "Hello to a new decade"!
Das neue Jahr begann für mich sehr, naja sagen wir einfach mal amüsant! Der völlig verplante Countdownversuch, mit gefühlten 5 Minuten minus, wurde durch eine herabfallende Rakete auf unseren Köpfen abrupt beendet, gefolgt von der Proseccoflasche die sich nicht öffnen ließ und letztlich dem Bleigießen, bei dem ich das Vergnügen hatte eine Sichel zu kreieren. Da kommt wahrlich in den ersten 30 Minuten des neuen Jahres Freude auf! ;)
Mit diesem aussagekräftigen Symbol hab ich mich vorhin mal mit meinem Freund Google zu einer vernünftigen Deutung hinreißen lassen, nachdem die ersten Deutungsversuche heute Nacht lediglich eins hießen: Tod! Ganz klar. Mein unnützes Halbwissen verriet mir aber auch sofort, dass der Tod für Veränderung steht und nicht nur negativ behaftet ist. Man redet sich auch alles schön in Momenten der Verzweiflung. Dank Google fand ich jedoch folgende Deutung:

"Sichel
Sie sollten sich auch für kleine Erfolge mehr anstrengen.
Arbeiten Sie mit einer, verspricht das einen kleinen Gewinn.
Die Sichel kann auch Lebensangst zeigen, die Sie überwinden müssen."

Bäääm! Da haben wir sie. Die Deutung der Sichel. Normalerweise ist es ja eine lustige Angelegenheit dieses Bleigießen und ich bin nicht unbedingt die Person, die viel Wert auf solche Dinge legt. In diesem Fall jedoch war das ein so eindeutiges Symbol, das hat mich doch noch bis jetzt beschäftigt. Darüberhinaus habe ich mich heute nochmal astrologisch berieseln lassen und mein Jahreshoroskop gelesen:

"Stier (21.4.-20.5.)
Bingo! Der Stier erlebt "ein Erfolgsjahr" (Elle), er ist 2010 "Darling der Sterne" (Maxi). Schon der Januar verspricht "viel Lust und viel Seele" (Maxi), und auch später vergeht "kein Monat ohne Venus-Einfluss" (BILD). Kleiner Wermutstropfen: Stiere haben im Mai leider kein so "gutes Körpergefühl" (Madame) – aber das stört offenbar nicht ihre "neu erwachende Sinnlichkeit" (wieder Madame). Tipp: Um diesen Glücks-Stress zu verpacken, all die "Handküsse, Knutschflecke und Liebesbriefe" (Petra), sollten Stiere ab und zu "ein Stündchen Yoga" machen (Maxi)".

Na dann mal Prosit Neujahr! ;)

Track des Tages Vol.11

"Traditionell" beginne ich das Jahr mal mit der Fortführung der Tracks des Tages: