
Stille. Ein leises Seufzen, vielsagender als hunderte Worte. Der Blick wird schwer, die Augen müde. Sie sitzt am Tisch, und Ihre Augen haften an dem Weinglas, welches vor ihr steht. Durch das Kerzenlicht sieht sie ihre Fingerabdrücke daran. Mustert daraufhin ihre Hände, trocken und rauh sind sie, aber das ist üblich für sie. Wieso sollte es in diesem Moment anders sein als sonst? Warum gerade jetzt? Dafür spricht nichts. Im Gegenteil. Sie ist müde, und das Gefühl ist seit Monaten nicht weniger geworden. Es rutschte nur ab und an mal in den Hintergrund. Wie sie selbst auch. Es gab diesen Moment auf den sie sich so gefreut hatte, dem sie so entgegen gefiebert hatte. Soviel Hoffnung und Erwartung steckte in diesem Moment. So verdammt viel. Zuviel. Parallel dazu gab es dieses kleine Gefühl von Mißtrauen, sich selbst gegenüber. Was wenn es gar nicht alles so ist, wie es scheint? Wie kann sich etwas absolut richtig und gut, und gleichzeitig so belastend anfühlen? Doch der tolle Moment war da, er war greifbar. Also wurde nach ihm gegriffen. Eine wunderbare Tat. Ein tolles Gefühl, so trügerisch das nicht ein Hauch einer Ahnung aufkommen konnte. Warum sollte es täuschen? Man fühlt es doch. Ein Lächeln huscht über ihre Lippen. Für einen kurzen Moment fühlt es sich richtig an, so wie es gewesen ist. Ausgeblendet der Schmerz der währendessen allgegenwärtig war. Schöne Dinge und Gefühle müssen belohnt werden.
Der Wein wird langsam aber sicher warm. Die Kerze ist schon sehr herunter gebrannt. Wie lange die wohl schon brennt? Stunden, oder vielleicht Tage? Manches muss man vielleicht länger betrachten, um zu merken das man etwas wunderbares vor sich hat. Wurde sie gesehen? In ihrer ganzen Form, mit all ihren den Kanten und Ecken? Der strahlenden Fassade, die immer so unermüdlich scheint? Sie streckte stets eine Hand aus, sei es nur um helfen zu wollen. Doch sie stand vor verschlossener Tür. Immer wieder. Der Wein schmeckt fad, ein wenig zu trocken. Er zergeht auf der Zunge. Dennoch bleibt er, der bittere Nachgeschmack. Gepaart mit einem Haufen Zweifeln. An dem Gefühl was einmal währte, an den bitteren Tatsachen, die schönen Momente die vielleicht nie welche waren. Das Gefühl sich selbst etwas vorgemacht zuhaben, aus Angst das man falsch liegen könnte. Mit den Fingern zwirbelt sie ihre Haare, dreht sie immerzu um die Finger herum. Nach vorne schauen soll man, weitergehen. Man spricht von Hinweisschildern am Wegrand, die sollen helfen. Wenn man sie denn sehen kann. Kann man sie fühlen? Lassen sie sich erahnen? Der Wein muss kälter sein, sagt sie sich. Nicht lange zögern, sondern handeln. Das beste aus sich heraus holen, was wenn nur niemand das sehen möchte? Wenn man sich bemüht, sich so gibt wie man ist? Wahrheit tut weh, Wahrheit zerstört, Wahrheit prägt. Schmerzt im Herzen, zerstört Illusionen und Hoffnungen. Den wahren Kern zufinden ist komplex, und schier unmöglich. Will man es dennoch? Möchte man ihren finden? Die Kerze erlischt, sie ist niedergebrannt. Ein Seufzer. Doch diesmal hört man ihn nicht. Ein Herz das seufzt, dem fehlt etwas, sagt man.
Der Wein wird langsam aber sicher warm. Die Kerze ist schon sehr herunter gebrannt. Wie lange die wohl schon brennt? Stunden, oder vielleicht Tage? Manches muss man vielleicht länger betrachten, um zu merken das man etwas wunderbares vor sich hat. Wurde sie gesehen? In ihrer ganzen Form, mit all ihren den Kanten und Ecken? Der strahlenden Fassade, die immer so unermüdlich scheint? Sie streckte stets eine Hand aus, sei es nur um helfen zu wollen. Doch sie stand vor verschlossener Tür. Immer wieder. Der Wein schmeckt fad, ein wenig zu trocken. Er zergeht auf der Zunge. Dennoch bleibt er, der bittere Nachgeschmack. Gepaart mit einem Haufen Zweifeln. An dem Gefühl was einmal währte, an den bitteren Tatsachen, die schönen Momente die vielleicht nie welche waren. Das Gefühl sich selbst etwas vorgemacht zuhaben, aus Angst das man falsch liegen könnte. Mit den Fingern zwirbelt sie ihre Haare, dreht sie immerzu um die Finger herum. Nach vorne schauen soll man, weitergehen. Man spricht von Hinweisschildern am Wegrand, die sollen helfen. Wenn man sie denn sehen kann. Kann man sie fühlen? Lassen sie sich erahnen? Der Wein muss kälter sein, sagt sie sich. Nicht lange zögern, sondern handeln. Das beste aus sich heraus holen, was wenn nur niemand das sehen möchte? Wenn man sich bemüht, sich so gibt wie man ist? Wahrheit tut weh, Wahrheit zerstört, Wahrheit prägt. Schmerzt im Herzen, zerstört Illusionen und Hoffnungen. Den wahren Kern zufinden ist komplex, und schier unmöglich. Will man es dennoch? Möchte man ihren finden? Die Kerze erlischt, sie ist niedergebrannt. Ein Seufzer. Doch diesmal hört man ihn nicht. Ein Herz das seufzt, dem fehlt etwas, sagt man.

